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Sommerfest 2014 - Wasser mal anders

03.08.2014 15:42 von Jürgen Braun

Wenn Seesterne einen Sommerausflug machen, dann haben die seit Jahren immer einen super Draht zu Petrus. So war auch wieder der 27. Juli 2014 zum Sommerfest ein herrlich sonniger und warmer Tag. Nachdem die Taucher unter den Seesternen ja schon mal Tag zuvor im Marxweiher Krebs fressenden Aal und Karpfen Giganten hatten, kamen zum Sommertreff doch tatsächlich 25 Seestern-Freunde und eine Puppe namens Susi zum Kanuausflug auf dem Glan. Doch der Reihe nach: Pünktlich, wie das ja so Seesterne-Art ist, traf man sich auf dem Mitfahrerparkplatz am Aral-Kreisel in Büdesheim. Zwei Seesternchen meinten jedoch mit dem Aral-Kreisel sei das mehrmalige Umrunden der Zapfsäulen gemeint. Aber das bekamen wir ja schnell geregelt. Ab gings nach … , naja wo genau nochmal? Heimatkunde für Fortgeschrittene, Medard hieß der Ort und liegt am Glan - das ist so ziemlich in the middle of nowhere. Viel Natur, Wald, Wiesen, verschlafene Katzen und sicher jede Menge Füchse die sich „Gute Nacht sagen“. Aber hier war sie dann doch, die Einstiegsstelle für unsere Kanu-Tour. Unterstützung beim Einstieg gab es vom „Invaliden-Trupp Drumm“ in Form von zuckersüßen Schweinereien. So gestärkt und mit dem sehr ausführlichen Briefing des Kanu-Boy ging es dann in die braunen Fluten des Glans. Immer schön in der Strömung halten, Steinen ausweichen, seichte Stellen meiden, rechts an der Insel vorbei und das Schild „Hier ist kein Kanu-Ausstieg“ schön "irritieren". Ganz schön flott, wie der Glan sich durch das romantische Flusstal, mit überhängenden Zweigen und einem Bewuchs von Patschuli-Stauden windet. Farbenfrohe Schmetterlinge, bunte Libellen, spalierstehende Entenfamilien säumten unseren Weg. Das ein oder andere „Wettpaddeln“ endete sprichwörtlich im Wasser oder zumindest spritzen die Wogen bis in die Boote. Unterwegs gab es eine Service-Station mit motivierendem Energy-Snack aus der Drummschen Haribo Box. Kurz vor dem Wehr in Meisenheim, man sah schon die abbrechenden Wassermassen, fast wie an den Niagara-Fällen, und hörte das laute Tosen der herabstürzenden Wogen, haben die Seesterne die Kurve gekratzt und sind unversehrt an der Ausstiegsstelle in Meisenheim gestrandet. Bevor es dann ins Fachwerk-Städtchen zu einem wohlverdienten Eis oder Weizenbier ging, haben die Götter den Schweiß gesetzt und alle Boote mussten per Muskelkraft über hohe Mauern, weite Pflasterstraßen, Brücke und Feldweg zur nächsten Einstiegstelle gebracht werden. Aber in guter Seesterne-Teamwork-Manier wurde das schnell geschafft und der Erholungspause stand nichts mehr im Wege. Aber auch so eine Auszeit geht einmal zu Ende und weiter gings auf den Fluten des Glans, wo wir nach weiteren 1,5 Stunden die super ausgeschilderte Ausstiegstelle an einer alten Steinbogen-Brücke fanden. Alle Seesterne kamen dort wohlbehalten, etwas müde in den Armen und etwas platt am Popo, aber glücklich an. Um den gelungenen Tag dann gebührend ausklingen zu lassen, traf man sich dann noch zum Abschluss in der TUS-Garten-Gaststätte , damit die großen Mengen an verlorenen Kalorien schnell wieder ersetzt werden konnten. Mit einem „Auf zum nächsten Treff“ im Training, am See und zum Helfen an Rochusfest verabschiedeten sich die Kanuten, ein jeder auf seine Couch.

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