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Heia Safari 2011

31.12.2011 14:43 von Jürgen Braun

Heia Safari

Seesterne überall. Wenn es in heimischen Gewässern langsam zu kalt wird, die Seen nach und nach schließen, der Neoprenanzug nicht mehr warm genug hält, dann gibt es doch eine Alternative: Auf zur Tauch-Safari!

8 mehr oder auch weniger Hochsee erprobte Seesterne machten sich in aller Herrgottsfrühe an einem Sonntag im Dezember, wenn alle noch schlafen, auf zum Frankfurter Airport. Das erste Taucherlebnis gab es dann schon beim Einstieg in den Flieger. Eintauchen in das Feeling einer Sardine in der Büchse war angesagt.

Zum Glück gab es den Online-Checkin und man kannte seinen Sitz-Nachbarn für die nächsten 4,5 Stunden.

Hurghada am Roten Meer hieß das Ziel und nach einem Mini-Transfer ging es dann im Hafen auf unser Tauchschiff – die Galaxy. 42,50m lang und max. 8,60m breit, das war unser Zuhause für die folgende Woche. Wir waren insgesamt 21 Gäste und 10 Mann Besatzung an Bord. Die recht komfortablen Kabinen, alle mit eigenem Bad, Vollverpflegung, incl. alkoholfreier Getränke, sowie Tauchen satt – alles im Pauschalpreis mit drin.

Und wie das so ist, wenn Engel reisen, dann spielt auch das Wetter mit, welches nach Aussage von unserem Bootseigner 2 Wochen lang davor kaum eine Ausfahrt möglich machte. Die erste Nacht verbrachten wir noch im Hafen, sozusagen als Schaukel-Eingewöhnungsphase. Aber am frühen Morgen hieß es dann Leinen los und auf ging es in Richtung Süden. Checkdive und ein Dämmerungs-/Nachttauchgang am Panorama-Riff langten uns dann zur Eingewöhnung und in einer Nachttour schipperten wir dann zu den legendären Brother Islands. 3 Tage verbrachten wir dort und waren meist das EINZIGE Tauchschiff weit und breit – welch ein Luxus. Begleitet haben uns bei den vielen Tauchgängen dort so manche Schildkröte, Napoleon (nicht der mit der Hand in der Weste), Grauer Riffhai und, fast schon spektakulär, 3 Fuchshaie. Steilwandtauchen und Wracktauchen satt, vom Schiff und Zodiak war angesagt. Zwischendrin gab es Spitzen-Essen, Trinken, Schlafen, Spitzen-Essen, Trinken, Schlafen, usw.

Laut Plan wollten wir eigentlich noch weiter zum Elphinstone Riff, aber da meinte Neptun er müsse uns einen kleinen Sturm schicken und die überwältigende Mehrheit entschied sich dann doch küstennähere Gewässer aufzusuchen. Nach einer recht wackeligen Überfahrt und etlichen Portionen nicht verzehrten Abendessens sind wir dann wieder in Sichtweite der Küste weitergetaucht. Auch nicht schlecht! Hier gab es Rochen, Rotfeuerfische und viel buntes Gewimmel. Einige abgesoffene Kameras später war unsere Safariwoche leider auch schon wieder rum. Eine letzte Nacht im Hafen, eine super-staubige Wüstentour oder Massage später ging es am späten Mittag wieder heim ins kalte Deutschland.

Sicher nicht unsere letzte Safari. Jürgen

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