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Berichte

Bergseetauchen am Fernsteinsee 2012

03.08.2012 20:10 von Heike Gottschalg

Mein erstes Tauchwochenende mit den Seesternen

Lange habe ich darauf gewartet und dann war es so schnell auch schon wieder vorbei.

Am 15.Juni.2012 hatten wir uns morgens um 5:00 Uhr in Bingen verabredet und wirklich, wir waren alle pünktlich. Mit einem kleinen Umweg über‘s TUS-Heim zum Flaschentausch, da über Nacht eine Flasche abgeblasen hatte, machten wir uns auf den Weg nach Österreich. Um 10Uhr hatte man sich am Blindsee, zum ersten Tauchgang, verabredet. Dank unseres Fahrers Jürgen hatten wir und auch alle anderen, aus der Richtung Bingen, es pünktlich geschafft und das trotz eines großen Staus bei Ulm.

Kaum angekommen machten wir uns ortskundig und bauten unser Equipment zusammen. Als wir schon fertig waren kamen auch Kucki und Christian, die mit großem Hallo empfangen wurden.

Nach einem ausführlichen Briefing von Kucki machten wir uns fertig und freuten uns auf einen schönen Tauchgang. Bei warmen Außentemperaturen und einer Wassertemperatur von 8 Grad hatten wir dann auch alle einen schönen Tauchgang mit Zander, einem schönen Unterwasser Holzwall und einer wirklich guten Sicht von ca. 8m.

Nachdem wieder alles in den Autos verstaut war, machten wir uns auf, um unsere Zimmer und Suiten zu beziehen. Ab an den Fernsteinsee mit Hotel und Burg.
Auf dem Weg zum Hotel wurden wir "Auswärtigen" im TUS-Bus von der österreichischen Polizei angehalten und von allen die Papiere kontrolliert. Und das ca. 1km vom Hotel entfernt. Aber es ging alles gut.

Den zweiten Tauchtag verbrachten wir bei sommerlichen Temperaturen am Samerangersee, der sich, mit kaltem, aber sehr klarem Wasser, präsentierte. Man hatte fast das Gefühl man könnte die andere Uferseite sehen, aber es waren dann wohl „nur“ 20m Sichtweite. Die Attraktion ist hier nicht so sehr der Fischbestand, sondern ein Denkmal für einen verunglückten Taucher, diese sagenhafte Sichtweite und der Holzwall zu nennen. Die Sonne zauberte tolle Lichtimpressionen in den See und man konnte seinen eigenen Schatten beim Tauchen beobachten.
Dank einer guten Verpflegung von Christian und Kucki konnten wir einen herrlichen Tag am See verbringen.

Den letzten Tauchgang am Sonntagmorgen, Early Morning Diving, machten wir am Fernsteinsee. Bei einer Sichtweite von unter 5 Meter hatten wir einen interessanten Tauchgang. Leider fanden wir nicht die bekannte Madonna im Fernsteinsee, wir vertauchten uns etwas, armer Christian er war schon etwas geknickt. Spaß hatten wir aber trotzdem alle. Immerhin wissen jetzt einige, wie ein Schwan von unten aussieht.

Danach hieß es Taschen packen und frühstücken. Gut gestärkt machten wir uns dann in Etappen auf den Heimweg. Und so schnell ist dann auch ein Tauchwochenende wieder vorbei, schade.

Britta Donath

 

 

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